Künstler: Pop & erzählende Malerei
Kiki Kogelnik
Malerin, Bildhauerin, Grafikerin, 1935–1997, Graz – Bleiburg – New York – Wien
Kärntner Pop-Künstlerin in New York: Raumfahrt, Roboter und Körperschablonen, die „Hangings“ aus Vinyl und gläserne Köpfe aus Murano.
Kiki Kogelnik, 1935 in Graz geboren und in Bleiburg aufgewachsen, studierte an der Hochschule für angewandte Kunst und der Akademie der bildenden Künste Wien. Sie stellte früh in der Galerie nächst St. Stephan aus. 1961 ging sie nach New York, wo sie Kontakt zu Roy Lichtenstein, Andy Warhol und Claes Oldenburg hatte. Ihre Arbeiten verbinden Pop Art mit Themen wie Raumfahrt, Technik und Rollenbildern. Sie lebte zwischen New York und Wien und starb 1997 in Wien.
In den 1960er Jahren entstanden Bilder mit Raketen, Robotern und Körperumrissen, für die sie Freunde auf Papier nachzeichnete und die Schablonen ausschnitt. Daraus entwickelten sich die „Hangings“: lebensgroße Figuren aus Vinylfolie, die wie Kleidung auf Bügeln hängen. Ab den 1970er Jahren folgten Frauenbilder, die Mode und Werbung ironisch spiegeln. In den 1990er Jahren schuf sie in Murano Köpfe aus Glas. Druckgrafik umfasst Serigrafien und Lithografien.
Die Kiki Kogelnik Foundation in Wien und New York betreut Archiv und Werkverzeichnis und ist Ansprechpartnerin bei Echtheitsfragen. Signiert ist meist mit „Kiki Kogelnik“ oder „Kogelnik“ und Jahreszahl. Bei Glasköpfen zählen Ritzsignatur, Herkunft aus der Werkstatt und Unversehrtheit; Abschläge an Rändern mindern den Wert stark. Vinylarbeiten altern, Weichmacher können austreten, was der Erhaltung schadet.
Epochen & Stile
Kiki Kogelnik verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Ebenfalls: Pop & erzählende Malerei
- Christian Ludwig Atterseegeb. 1940
- Gottfried Helnweingeb. 1948
- Wolfgang Herziggeb. 1941
- Kurt Kocherscheidt1943–1992
- Gottfried Kumpf1930–2022
- Max Peintnergeb. 1937
- Peter Pongratzgeb. 1940
- Franz Ringel1940–2011
- Franz Zadrazil1942–2005
- Robert Zeppel-Sperl1944–2005
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
Lieber schriftlich? Zum Anfrageformular