Goldhauben und Trachtenteile
Historische Kopfbedeckungen und Bestandteile der Frauentracht aus Ober- und Niederösterreich, Bayern und dem Alpenraum, vor allem aus dem 19. Jahrhundert.
Die Linzer Goldhaube entwickelte sich im frühen 19. Jahrhundert aus der bürgerlichen Haube und wurde zum Kennzeichen der wohlhabenden Bürgerinnen und Bäuerinnen in Ober- und Niederösterreich. Sie besteht aus einem Gestell, das mit Goldlahn, Pailletten und Goldspitze bestickt ist, und wird mit einem Knauf am Hinterkopf getragen. In München und Altbayern trugen Frauen die kleine Riegelhaube. Zur Tracht gehören Mieder mit silberner Schnürung, Seidentücher, bestickte Schürzen, Brustlätze und Ausseer Trachtenteile. Viele Stücke wurden in Familien als Erbstück bewahrt.
Für die Bewertung zählen Alter, Material, Feinheit der Stickerei und Erhaltung. Goldhauben mit echtem Goldlahn und feiner Arbeit sind gesucht, Hauben mit beschädigtem Gestell oder angelaufener Stickerei weniger. Mottenfraß und brüchige Seide mindern den Wert. Hauben in originalen Haubenschachteln sind besonders gefragt. Silberne Miederschnürungen und Schließen werden nach Punzen und Ausführung bewertet. Moderne Nachfertigungen haben meist keinen Sammlerwert. Fotos von vorn, von hinten und von der Innenseite zeigen Gestell und Stickerei.
Woran man es erkennt
- Linzer Goldhauben
- Riegelhauben
- Mieder mit Silberschnürung
- Seidentücher und Schürzen
- Haubenschachteln
- Brustlätze mit Stickerei
Goldhauben und Trachtenteile verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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