Fatschenkinder und Wachsjesulein
Figuren des Christkinds aus Wachs, gewickelt in Bänder und geschmückt mit Perlen, Gold und Seide, aus Klöstern des 18. und 19. Jahrhunderts.
Das Fatschenkind zeigt das neugeborene Christkind, eng in Wickelbänder gebunden, wie Säuglinge früher gefascht wurden. Köpfe und Hände sind aus Wachs modelliert, oft mit Glasaugen und Echthaar, der Körper ist mit Seide, Spitze, Goldborten, Perlen und Glassteinen umwickelt. Solche Figuren entstanden in Frauenklöstern des Alpen- und Donauraums und wurden als Geschenk zur Profess, zur Hochzeit oder zur Geburt überreicht. Häufig liegen sie unter einem Glassturz oder in einem verglasten Kästchen. Dazu verwandt sind Wachsjesulein in Wiegen und kleine Christkindfiguren für Hausaltäre.
Für die Bewertung zählen Modellierung des Wachses, Feinheit der Umwicklung und die Erhaltung von Glas und Kästchen. Wachs ist empfindlich gegen Wärme und Sonnenlicht; Risse, verfärbte Gesichter und abgeschmolzene Stellen mindern den Wert. Fatschenkinder mit vollständigem, originalem Schmuck sind gesucht, ebenso Stücke unter originalem Glassturz. Bitte öffnen Sie den Sturz nicht, weil Staub und Feuchtigkeit das Wachs angreifen. Fotos von vorn und von der Seite durch das Glas genügen für eine erste Einschätzung.
Woran man es erkennt
- Fatschenkinder unter Glassturz
- Wachsköpfe mit Glasaugen
- Umwicklung mit Goldborten und Perlen
- Wachsjesulein in Wiegen
- Verglaste Kästchen
- Klosterarbeiten aus Wachs
Fatschenkinder und Wachsjesulein verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
Lieber schriftlich? Zum Anfrageformular