Edeldrucke des Piktorialismus
Gummidrucke, Bromöldrucke und Platindrucke der Wiener Kunstfotografie um 1900.
Um 1890 wollte die Kunstfotografie, der Piktorialismus, die Fotografie als Kunst neben die Malerei stellen. Im Wiener Camera-Club arbeiteten Hugo Henneberg, Heinrich Kühn und Hans Watzek als Wiener Trifolium mit dem mehrschichtigen Gummidruck, der weiche, malerische Bilder von Landschaften, Porträts und Stillleben ergab; Kühn schuf später farbige Autochrome seiner Familie. Der Jurist Emil Mayer fertigte Bromöldrucke mit Wiener Straßenszenen, Rudolf Koppitz ab den 1910er-Jahren Edeldrucke mit Landschaft und Akt. Viele Abzüge sind Unikate.
Edeldrucke entstanden in geringer Zahl, oft als Einzelstücke für Ausstellungen, und sind international gesucht. Bewertet werden Fotograf, Technik, Bildwirkung und Erhaltung; signierte, auf Originalkarton montierte Blätter stehen am höchsten. Gummidrucke sind lichtbeständig, Bromöldrucke empfindlich gegen Abrieb. Reproduktionen in Zeitschriften wie Camera Work sind Fotogravüren und haben eigenen Wert. Ausstellungsetiketten des Camera-Clubs belegen die Herkunft eines Blattes. Auch Bromöldrucke von Amateuren der Zwischenkriegszeit finden Sammler.
Woran man es erkennt
- Mehrschichtiger Gummidruck
- Signatur auf Originalkarton
- Abriebempfindliche Bromöldrucke
- Camera-Club-Etiketten
Künstler & Entwerfer
Edeldrucke des Piktorialismus verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Sparten
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
Lieber schriftlich? Zum Anfrageformular