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Manufaktur: Armbanduhren

Tissot

Le Locle, seit 1853

1853 in Le Locle gegründete Marke, die früh für den russischen Markt fertigte und mit Navigator, PR 516 und Kunststoffwerken experimentierte.

Charles-Félicien Tissot und sein Sohn Charles-Émile gründeten 1853 in Le Locle eine Uhrenwerkstatt. Charles-Émile Tissot reiste ab 1858 nach Russland und baute dort den Absatz von Taschenuhren auf. 1930 entstand eine der ersten antimagnetischen Armbanduhren. Im selben Jahr schloss sich Tissot mit Omega zur SSIH zusammen, aus der später die Swatch Group hervorging. Die Marke steht für Serienuhren mit eigenen technischen Entwicklungen; seit 1983 gehört sie zur heutigen Swatch Group.

Gesucht sind Taschenuhren für den russischen Markt mit kyrillischer Beschriftung, die Weltzeituhr Navigator von 1953 und spätere Navigator-Chronographen, die Sportuhr PR 516 von 1965 mit gelochtem Band, die Sideral aus glasfaserverstärktem Kunststoff von 1971 und die Astrolon, auch Idea 2001 genannt, mit Kunststoffwerk. Visodate, Seastar und Chronographen mit Lemania-Werk sind verbreitet. Vollständige Uhren mit Box, Etikett und Garantiezettel finden bei Sammlern mehr Interesse.

Tissot-Werke tragen Kaliberbezeichnung und Signatur, Gehäuse eine Referenz und Nummer innen im Boden. Russische Taschenuhren haben oft Silbergehäuse mit russischen Feingehaltspunzen. Die Kunststoffwerke der Astrolon lassen sich kaum reparieren; vollständige Funktion bestimmt hier die Nachfrage. Vergoldete Gehäuse sind als „plaqué“ oder „Gold Filled“ gekennzeichnet. Nachgedruckte Zifferblätter kommen bei Navigator und PR 516 vor, und der Zustand von Glas und Band wiegt oft schwerer als das Modell.

Entwerfer & Personen

  • Charles-Félicien Tissot
  • Charles-Émile Tissot

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