Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Manufaktur: Armbanduhren

Doxa

Le Locle, seit 1889

1889 in Le Locle gegründete Uhrenfirma, bekannt für Achttage-Taschenuhren und die orangefarbene Taucheruhr SUB 300 von 1967.

Georges Ducommun gründete 1889 in Le Locle eine Uhrenwerkstatt, die rasch zur Fabrik wuchs. Doxa erhielt 1908 ein Patent auf ein Achttagewerk, das in Taschenuhren und Armaturenbrett-Uhren für Automobile eingebaut wurde. Taschenuhren mit Silber- und Goldgehäusen der Marke waren im deutschsprachigen Raum weit verbreitet. 1967 erschien die Taucheruhr SUB 300, die mit Berufstauchern entwickelt wurde; ihr orangefarbenes Zifferblatt galt unter Wasser als am besten lesbar.

Die SUB 300 mit Dekompressionsskala in der Lünette, die SUB 300T und die SUB 250 der späten 1960er- und 1970er-Jahre sind die gesuchten Taucheruhren; Varianten mit schwarzem, silbernem oder gelbem Zifferblatt tragen eigene Namen wie „Sharkhunter“, „Searambler“ und „Divingstar“. Der Schriftsteller Clive Cussler ließ seinen Romanhelden Dirk Pitt eine Doxa tragen. Achttage-Taschenuhren, Chronographen der 1940er-Jahre und Damenuhren mit Goldgehäuse bilden den älteren Bestand.

Doxa-Taucheruhren tragen Referenz und Nummer auf dem Gehäuseboden. Lünetten mit US-Navy-Tauchtabelle und originale „Beads of Rice“-Gliederbänder sind wichtig für die Vollständigkeit. Originalkartons und Beipackzettel sind selten erhalten. Neuauflagen der letzten Jahrzehnte werden mit Originalen verwechselt; Werk, Seriennummer und Lünettenform unterscheiden sie. Bei Achttage-Taschenuhren prüfen wir Federhaus und Aufzug, weil die lange Gangdauer die Zugfeder stark belastet. Gold- und Silbergehäuse älterer Taschenuhren tragen Schweizer Feingehaltspunzen.

Entwerfer & Personen

  • Georges Ducommun

Ebenfalls: Armbanduhren

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.