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Manufaktur: Armbanduhren

Piaget

La Côte-aux-Fées – Genf, seit 1874

Uhrenmanufaktur aus La Côte-aux-Fées, bekannt für ultraflache Werke und Goldarmbanduhren mit Zifferblättern aus Schmuckstein.

Georges-Édouard Piaget richtete 1874 in La Côte-aux-Fées im Neuenburger Jura eine Werkstatt ein, die über Jahrzehnte Werke für andere Marken lieferte. Erst ab 1943 erschienen Uhren unter eigenem Namen. 1957 stellte Piaget das Handaufzugskaliber 9P mit rund 2 mm Höhe vor, 1960 das Automatikwerk 12P mit 2,3 mm Höhe. Die flachen Werke erlaubten schwere Goldgehäuse und Schmuckuhren. Seit 1988 gehört Piaget zum heutigen Richemont-Konzern.

Gesucht sind Goldarmbanduhren der 1960er- und 1970er-Jahre mit Zifferblättern aus Lapislazuli, Malachit, Tigerauge, Onyx und Jade, Damenuhren mit Diamantbesatz, Manschettenuhren und Uhren mit einer Goldmünze als Zifferblatt. Die Polo von 1979 mit integriertem Goldband und horizontalen Streifen ist ein Hauptmodell der Marke. Ultraflache Uhren der Linie Altiplano setzen die Tradition fort. Ringe und Anhänger mit eingebautem Uhrwerk stammen aus derselben Zeit.

Piaget-Uhren tragen Referenz und Seriennummer auf dem Gehäuseboden, die Werke einen Kaliberstempel. Steinzifferblätter sind empfindlich; Risse oder nachträglich eingesetzte Steine mindern die Originalität. Viele Goldbänder wurden auf das Handgelenk des Erstbesitzers gekürzt, fehlende Glieder sollten mitgeliefert werden. Bei Goldgehäusen spielt das Gewicht eine Rolle, bei Steinzifferblättern die Farbtiefe. Den Diamantbesatz kontrollieren wir auf Originalität, denn nachträglich besetzte Lünetten sind häufig.

Entwerfer & Personen

  • Georges-Édouard Piaget

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