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Manufaktur: Armbanduhren

Seiko

Tokio, seit 1881

Japanischer Uhrenhersteller, 1881 von Kintarō Hattori gegründet, mit Grand Seiko, frühen Automatik-Chronographen und der ersten Quarz-Armbanduhr.

Kintarō Hattori eröffnete 1881 in Tokio ein Uhrengeschäft und gründete 1892 die Fabrik Seikosha. 1913 entstand mit der Laurel die erste japanische Armbanduhr, ab 1924 erschien der Markenname Seiko. Die Fertigung verteilte sich auf die Schwesterfirmen Suwa Seikosha und Daini Seikosha, die eigene Modelllinien entwickelten. 1960 erschien die erste Grand Seiko. Am 25. Dezember 1969 brachte Seiko mit der Astron die erste Quarz-Armbanduhr der Welt in den Handel.

Gesucht sind die erste Grand Seiko von 1960, King Seiko, die Taucheruhren 62MAS von 1965 und 6105 der 1970er-Jahre, der Automatik-Chronograph 6139 von 1969, von dem ein Exemplar 1973 an Bord der Raumstation Skylab getragen wurde, die Astron in Gold und frühe Quarzmodelle. Die 6138 mit zwei Totalisatoren, Bullhead-Gehäuse und Digitaluhren der 1970er-Jahre ergänzen das Feld. Modelle für den japanischen Inlandsmarkt sind seltener als Exportversionen.

Die Seriennummer auf dem Gehäuseboden verschlüsselt das Baujahr: Die erste Ziffer steht für das Jahr im Jahrzehnt, die zweite für den Monat. Der Code aus Kaliber- und Gehäusenummer, etwa 6139-6000, nennt Werk und Gehäusetyp. Zifferblätter, Lünetteneinlagen und Zeiger wurden häufig durch Nachbauteile ersetzt; ganze Uhren werden aus Fremdteilen zusammengestellt. Löwenmedaillon auf dem Boden einer Grand Seiko und Zifferblattaufdruck müssen zum Werk passen.

Entwerfer & Personen

  • Kintarō Hattori

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