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Antiquitäten Wien

Louis Montoyer im 3. Bezirk, 1030 Wien

Louis Montoyer in der Landstraße: das Palais Rasumofsky

1806/07 baute Montoyer für den russischen Gesandten Andrei Rasumofsky ein klassizistisches Palais – Adelssitz und Ort der Musikpflege im Beethoven-Wien.

Für Graf Andrei Rasumofsky, den russischen Gesandten in Wien, errichtete Louis Montoyer 1806/07 das Palais an der heutigen Rasumofskygasse. Der Bau mit Säulenportikus zählte zu den großen klassizistischen Adelssitzen der Stadt. Rasumofsky förderte Beethoven, dessen drei Streichquartette op. 59 seinen Namen tragen; Beethovens Wohnung der Jahre 1823/24 lag nicht weit entfernt in der Ungargasse. Montoyer, aus Mariemont im Hennegau, war Herzog Albert von Sachsen-Teschen nach Wien gefolgt und plante in denselben Jahren den Zeremoniensaal der Hofburg.

Klassizistische Ausstattung dieser Jahre – Möbel im Empire- und frühen Biedermeierstil, Bronzeleuchter, Spiegel, Porzellan der Wiener Manufaktur aus der Sorgenthal-Zeit – kann in Bürgerhäusern um Ungargasse und Landstraßer Hauptstraße erhalten sein. Wir prüfen Holz, Furnier, Beschläge und Bronzeteile, bei Porzellan Bindenschild, eingepresste Jahresstempel und Malerzeichen. Aus aufgelösten Diplomatenhaushalten im Bezirk kommen außerdem Stiche, Ansichten und Musikalien. Die Besichtigung kostet nichts, bezahlt wird bar oder per Überweisung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.