Carl Auböck im 7. Bezirk, 1070 Wien
Werkstätte Carl Auböck in Neubau: vier Generationen Metall
Von Wiener Bronzen um 1900 bis zum Messing mit Holz und Leder: Die Auböck-Werkstätte in der Bernardgasse arbeitet seit Generationen in Neubau.
Die Werkstätte in der Bernardgasse geht auf Karl Heinrich Auböck (1872–1925) zurück, der in Neubau Wiener Bronzen fertigte. Sein Sohn Carl Auböck II führte sie weiter; Carl Auböck III, Architekt mit Studien an der Technischen Hochschule Wien und 1952 am MIT, leitete 1977–1993 die Meisterklasse für Produktgestaltung Metall an der Angewandten. Neubau mit seinen Gewerbehöfen, Silberschmieden und Werkstätten bildet das Umfeld dieser Tradition; Jarosinski & Vaugoin arbeitet nur wenige Gassen entfernt in der Zieglergasse.
Im Handel sind drei Gruppen zu unterscheiden: Wiener Bronzen aus der Zeit Karl Heinrich Auböcks, Messingobjekte der Zwischen- und Nachkriegszeit, oft mit Holz oder Leder kombiniert, und Entwürfe der späteren Generationen. Gesucht sind Briefbeschwerer, Schalen, Garderoben, Leuchter und Tierfiguren. Marke, Modellnummer und Verarbeitung entscheiden; Nachahmungen fehlt meist die Präzision an Nähten und Gelenken. Werkstattzubehör und Musterstücke bewerten wir gesondert.
Carl Auböck in anderen Bezirken
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
Lieber schriftlich? Zum Anfrageformular