Konzeptkunst im 7. Bezirk, 1070 Wien
Konzeptkunst in Neubau: mumok und Kunsthalle Wien
Mumok und Kunsthalle Wien im MuseumsQuartier zeigen Konzeptkunst von Kosuth und LeWitt bis Erwin Wurm und Franz West – Kunst, in der die Idee vor dem Objekt steht.
Joseph Kosuth zeigte 1965 mit „One and Three Chairs“ einen Stuhl, sein Foto und die Lexikondefinition; 1967 erklärte Sol LeWitt die Idee zur Maschine, die das Werk hervorbringt. Das mumok im MuseumsQuartier zeigt diese Richtung, die sich in Österreich mit Aktionismus und Medienkunst verband, etwa bei Peter Weibel und Richard Kriesche. Die Kunsthalle Wien im selben Areal bespielt wechselnde Ausstellungen. Seit den 1990er-Jahren füllen Ateliers, Grafikbüros und Verlage die Gewerbehöfe am Schottenfeld und um die Kirchengasse.
Konzeptuelle Werke bestehen oft aus Fotografien, Texten, Diagrammen, Anleitungen oder Editionen; ihr Wert hängt am Zertifikat und an der Dokumentation, nicht am Material. Für einen Ankauf brauchen wir deshalb Echtheitsbescheinigungen, Galerierechnungen oder Briefe der Künstler. Bei Wandzeichnungen nach Anweisung, wie LeWitt sie entwickelte, ist das Zertifikat das eigentliche Werk. Editionen und Künstlerbücher bewerten wir nach Auflage, Nummerierung und Vollständigkeit.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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