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Johann Schrammel im 16. Bezirk, 1160 Wien

Johann Schrammel in Ottakring: Geburtsort Neulerchenfeld

1850 kam Johann Schrammel in Neulerchenfeld zur Welt, dem Gasthausvorort vor dem Linienwall; mit seinem Bruder Josef begründete er die Schrammelmusik.

Neulerchenfeld entstand im 18. Jahrhundert vor dem Linienwall als Gasthausvorort, weil dort die städtische Verzehrsteuer nicht galt, und hieß „des Heiligen Römischen Reiches größtes Wirtshaus“. 1850 kam hier Johann Schrammel als Sohn des Volksmusikers Kaspar Schrammel zur Welt. Er studierte Violine am Konservatorium, spielte in Heurigen- und Unterhaltungskapellen und gründete 1878 mit seinem Bruder Josef und dem Gitarristen Anton Strohmayer ein Terzett, das mit dem Klarinettisten Georg Dänzer zum Quartett wuchs.

Ottakring bewahrt das Erbe der Schrammelmusik in Instrumenten, Noten und Tonträgern: Kontragitarren mit zusätzlichen Basssaiten, Geigen, Klarinetten, Notendrucke von Wienerliedern und Schellackplatten. Bei Instrumenten zählen der Zettel des Geigenbauers im Inneren, Bauweise und Erhaltung; Notendrucke ordnen wir nach Verlag und Plattennummer zeitlich ein. Das Wiener Volksliedwerk im Bockkeller in der Gallitzinstraße ist Referenz für Repertoire und Quellen. Schrammels Marsch „Wien bleibt Wien“ erschien in vielen Ausgaben.

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.