Arnold Schönberg im 2. Bezirk, 1020 Wien
Arnold Schönberg in der Leopoldstadt: der Geburtsbezirk
Arnold Schönberg wurde 1874 in der Leopoldstadt geboren – im Bezirk der jüdischen Zuwanderer, der Theater an der Praterstraße und des Tempels in der Tempelgasse.
Arnold Schönberg kam 1874 in der Leopoldstadt zur Welt, im Bezirk der Zuwanderer aus Böhmen, Ungarn und Galizien, der Kaffeehäuser und Theater entlang der Praterstraße. Das Komponieren brachte er sich weitgehend selbst bei, unterstützt von Alexander Zemlinsky, dessen Schwester Mathilde er 1901 heiratete. 1933 emigrierte er in die USA. Der Leopoldstädter Tempel von Ludwig Förster in der Tempelgasse, die große Synagoge des Bezirks, wurde im November 1938 zerstört; Deportation und Vertreibung leerten danach ganze Straßenzüge.
Schönberg-Material im Handel umfasst Erstdrucke seiner Werke, Programmhefte, Briefe, Fotografien und – sehr selten – Gemälde und Zeichnungen aus der Zeit um 1910. Für Autographen und Widmungen ist der Abgleich mit dem Nachlass im Arnold Schönberg Center am Schwarzenbergplatz der erste Schritt. Aus Altmieterwohnungen der Leopoldstadt kommen Noten, Korrespondenz und Fotoalben, deren Weg durch die NS-Jahre wir nachvollziehen, bevor wir sie bewerten.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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