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Künstler: Neue Malerei

Alfred Klinkan

Maler, 1950–1994, Judenburg – Wien – Antwerpen – München

Steirischer Maler fabelhafter, farbiger Tier- und Figurenwelten; Mikl- und Hollegha-Schüler, Wegbereiter der Neuen Malerei, Arbeitsjahre in Antwerpen.

Der 1950 in Judenburg geborene Alfred Klinkan studierte 1970–1974 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Josef Mikl und Wolfgang Hollegha. 1976 erhielt er ein Stipendium an der Akademie in Antwerpen, wo er 1979–1981 und 1984 vorwiegend lebte; 1985 zog er nach Freising und arbeitete in München. Schon in den 1970er Jahren entwickelte er eine farbige, erzählende Malerei, die der Neuen Malerei vorausging. Er starb 1994 in Wien.

Klinkans Bilder bevölkern Bären, Hirsche, Krampusse, Fabelwesen und Figuren in leuchtenden Farben, oft mit Wortspielen in Titeln wie „Ich bin ein Hirsch“ oder „Im Schlieraffenland“. Er malte in Öl auf Leinwand, häufig als Diptychen und mehrteilige Bilder, und schuf Aquarelle und Tagebuchbilder. Wandgestaltungen entstanden für Krankenhäuser in Rottenmann und Judenburg und 1991 für das AKH Wien mit dem Diptychon „Atlanta fugiens“.

Leinwände und Aquarelle sind meist signiert, datiert und betitelt. Die Galerie bei der Albertina in Wien hat sein Werk über Jahre in Ausstellungen gezeigt; ihre Kataloge sind wichtige Referenzen. Mehrteilige Bilder sollten vollständig sein. Bei Aquarellen zählen Lichtschäden, bei Ölbildern der Zustand pastoser Partien. Wandbilder in Krankenhäusern und Schulen sind ortsgebunden und nicht im Handel.

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