Minimal Art im 7. Bezirk, 1070 Wien
Minimal Art in Neubau: Grundformen im mumok
Das mumok im MuseumsQuartier zeigt Werke der Minimal Art – Kunst aus Grundformen und Industriematerial, mit Echo bei Heimo Zobernig und Gerwald Rockenschaub.
Das mumok, ein mit Basaltlava verkleideter Block von Ortner & Ortner im MuseumsQuartier, zeigt Werke der Minimal Art: Objekte und Wandarbeiten, die auf Komposition, Geste und Symbolik verzichten. Donald Judd beschrieb 1965 im Text „Specific Objects“ eine Kunst jenseits von Malerei und Skulptur, Dan Flavin arbeitete ab 1963 mit handelsüblichen Leuchtstoffröhren, Sol LeWitt mit seriellen Würfelstrukturen. In Wien griffen Heimo Zobernig und Gerwald Rockenschaub diese Reduktion auf. Neubaus Werkstatthöfe am Schottenfeld beherbergen heute Ateliers, Galerien und Designbüros.
Minimalistische Werke bestehen aus Serienmaterial: Stahl, Aluminium, Sperrholz, Plexiglas, Leuchtstoffröhren. Ihr Status als Original hängt deshalb an Zertifikaten, Herstellungsnachweisen und Galeriedokumentation; bei Flavin etwa ist das signierte Zertifikat entscheidend, nicht die austauschbare Röhre. Gesucht sind Objekte, Druckgrafik, Editionen und Zeichnungen, auch von österreichischen Künstlern, die an die Minimal Art anknüpften. Ausstellungskataloge und Künstlerbücher der 1960er- und 1970er-Jahre nehmen wir mit.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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