Elfenbeinfiguren
Geschnitzte Figuren, Reliefs und Kleinplastik aus Elfenbein, angekauft nur im Rahmen der gesetzlichen Ausnahmen.
Elfenbein war vom Barock bis ins frühe 20. Jahrhundert ein geschätztes Material für Kleinplastik: Kruzifixe, Madonnen, mythologische Figuren, Humpen mit Reliefs, Porträtmedaillons und Figuren des Historismus. In Wien und im süddeutschen Raum arbeiteten spezialisierte Elfenbeinschnitzer, im 19. Jahrhundert kamen Arbeiten aus Dieppe und Erbach hinzu. Im Art déco verbanden Bildhauer wie Ferdinand Preiss und Demétre Chiparus Elfenbein mit Bronze zu chryselephantinen Figuren. Echtes Elfenbein zeigt im Querschnitt eine feine, gitterartige Struktur, die Schreger-Linien.
Seit 19. Jänner 2022 ist der Handel mit Elfenbein in der EU stark eingeschränkt. Ein Ankauf ist nur möglich, wenn eine gesetzliche Ausnahme greift und die erforderlichen Nachweise und Bescheinigungen vorliegen; ohne sie kann keine Bewertung erfolgen. Bein und Kunststoffimitate sind kein Elfenbein und unterliegen diesen Regeln nicht, was die Bestimmung des Materials wichtig macht. Fotos und vorhandene Unterlagen ermöglichen eine Vorprüfung. Risse und Vergilbung sind materialtypisch.
Woran man es erkennt
- Schreger-Linien
- Bein und Kunststoff unterscheiden
- Nachweise erforderlich
- Prüfung im Einzelfall
Künstler & Entwerfer
Elfenbeinfiguren verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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