Buchkunst der Wiener Moderne
Bücher, Zeitschriften und Einbände der Secession, der Wiener Werkstätte und ihres Umfelds um 1900.
Um 1900 wurde das Buch in Wien zum Gesamtkunstwerk. Die Secession gab von 1898 bis 1903 die Zeitschrift „Ver Sacrum“ heraus, mit Buchschmuck von Koloman Moser, Josef Hoffmann, Alfred Roller und anderen. Die Wiener Werkstätte verlegte 1908 Oskar Kokoschkas „Die träumenden Knaben“ mit farbigen Lithografien. In Gerlachs Jugendbücherei erschienen Bände mit Illustrationen von Carl Otto Czeschka, Bertold Löffler, Heinrich Lefler und Josef von Divéky, darunter „Die Nibelungen“ von 1908. Dazu kommen Ausstellungskataloge, Glückwunschkarten und Bucheinbände der Werkstätte.
Diese Bücher gehören zu den gesuchtesten Drucksachen der Wiener Moderne. Maßgeblich sind Titel, Ausgabe, Vollständigkeit der Tafeln, Einband und Erhaltung. „Die träumenden Knaben“ in der Originalausgabe ist sehr selten. Ver-Sacrum-Jahrgänge werden nach Vollständigkeit und Zustand der Hefte bewertet, Einzelhefte ebenfalls. Wir prüfen Ausgaben anhand der Bibliografien und unterscheiden Originale von Faksimiles und Neuauflagen, die es zu vielen dieser Titel gibt.
Woran man es erkennt
- Ver Sacrum 1898 bis 1903
- Die träumenden Knaben von 1908
- Gerlachs Jugendbücherei
- Kataloge der Secession
- Abgrenzung zu Faksimiles
Buchkunst der Wiener Moderne verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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