Bronzen der Zwischenkriegszeit
Figuren, Köpfe und Akte von Anton Hanak, Gustinus Ambrosi, Josef Müllner, Siegfried Charoux und Franz Barwig.
Nach 1918 entwickelten Wiener Bildhauer eine Plastik zwischen Expressionismus, neuem Klassizismus und Sachlichkeit. Anton Hanak lehrte an der Akademie und schuf monumentale Figuren und Grabmäler, Gustinus Ambrosi Porträtköpfe von Persönlichkeiten aus Kunst und Politik. Josef Müllner gestaltete Denkmäler und Bauplastik. Siegfried Charoux arbeitete für Gemeindebauten des Roten Wien, schuf das 1935 aufgestellte Lessing-Denkmal am Judenplatz und emigrierte im selben Jahr nach London. Franz Barwig schnitzte und goss Tiere und Figuren von strenger, geschlossener Form.
Gefragt sind signierte Bronzen und Köpfe mit gutem Guss und originaler Patina, besonders Porträts bekannter Persönlichkeiten. Bewertet werden Bildhauer, Format, Gussqualität und Herkunft. Viele Werke dieser Zeit entstanden in kleiner Zahl, spätere Nachgüsse aus Nachlässen sind von Lebzeitgüssen zu unterscheiden. Werke verfolgter Künstler werden in ihrer Provenienz geprüft. Steinarbeiten und Terrakotten dieser Bildhauer sind seltener als Bronzen. Gießerstempel Wiener Kunstgießereien helfen bei der Datierung.
Woran man es erkennt
- Lebzeitguss oder Nachguss
- Originale Patina
- Porträtköpfe
- Gießerstempel
Künstler & Entwerfer
Bronzen der Zwischenkriegszeit verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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