Akt- und Bewegungsstudien
Künstlerische Aktfotografie und Bewegungsstudien der Wiener Fotografie zwischen 1900 und 1940.
Die Wiener Kunstfotografie widmete sich früh dem Körper. Heinrich Kühn und seine Kollegen fotografierten Akte in weichem Gummidruck, Rudolf Koppitz schuf 1925 mit der „Bewegungsstudie“, drei schwarz gekleideten Tänzerinnen um eine nackte, zurückgeneigte Figur, eine der bekanntesten Aufnahmen der österreichischen Fotografie. Trude Fleischmann und Madame d'Ora fotografierten Tänzerinnen im Akt, an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt, wo Koppitz unterrichtete, gehörte die Aktfotografie zur Ausbildung. Die Abzüge entstanden oft als Edeldrucke in kleiner Zahl.
Gesucht sind Vintage-Abzüge bekannter Fotografen, signiert oder mit Atelierstempel. Koppitz' Bewegungsstudie existiert in mehreren Vintage-Abzügen und vielen Reproduktionen, die genau zu unterscheiden sind. Bewertet werden Fotograf, Technik, Bildwirkung und Erhaltung. Anonyme Aktfotografien um 1900, oft als Vorlagen für Künstler verkauft, haben einen eigenen Sammlermarkt. Eine Herkunft aus dem Nachlass des Fotografen stützt die Zuschreibung. Edeldrucke auf Originalkarton mit Bleistiftsignatur stehen am höchsten.
Woran man es erkennt
- Bewegungsstudie von Koppitz
- Vintage oder Reproduktion
- Künstlervorlagen um 1900
- Bleistiftsignatur auf Karton
Künstler & Entwerfer
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