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Manufaktur: Kameras, Radio & Technik

Ihagee

Dresden, 1912–1970

Dresdner Kamerawerk, 1912 gegründet, mit der Kine Exakta von 1936, einer der ersten in Serie gebauten Kleinbild-Spiegelreflexkameras.

Der Niederländer Johan Steenbergen gründete 1912 in Dresden die Industrie- und Handelsgesellschaft, aus deren Abkürzung der Name Ihagee entstand. Die Firma baute Plattenkameras, Rollfilmkameras und ab 1933 die Exakta, eine Spiegelreflexkamera für Rollfilm. 1936 folgte die Kine Exakta für Kleinbildfilm, eine der ersten in Serie gebauten Kleinbild-Spiegelreflexkameras. Nach 1945 arbeitete das Werk als volkseigener Betrieb weiter und ging 1970 im Kombinat Pentacon auf; in Westdeutschland bestand ein eigener Ihagee-Zweig.

Gesucht sind die Kine Exakta mit runder Sucherlupe, die Exakta Varex von 1950 mit Wechselsucher, die Modelle VX, VX IIa und VX 1000, die einfachere Exa, Rollfilm-Exaktas, Objektive mit Exakta-Bajonett von Carl Zeiss Jena, Meyer-Optik, Schneider und Angénieux sowie Zubehör wie Lichtschachtsucher, Prismensucher und Mikroskopadapter. Kameras mit funktionierendem Verschluss sind gefragter als Konvolute. Wissenschaftliche Ausrüstungen für Mikroskopie und Medizin bilden ein Nebengebiet.

Exakta-Kameras tragen eine Seriennummer auf dem Gehäuse und die Gravur „Ihagee Dresden“ oder „Ihagee Germany“; Verschluss und Selbstauslöser sind bekannte Schwachstellen. Wir prüfen Verschlusszeiten, Spiegel, Transport und Sucher sowie Objektive auf Trübung und Pilz. Abgenutzte Belederung und fehlende Sucher mindern den Wert. Die Kameras wurden in großen Stückzahlen gebaut; seltene Varianten und frühe Kine Exakta heben sich ab und lassen sich über die Seriennummer bestimmen.

Entwerfer & Personen

  • Johan Steenbergen

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.