Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Sigmund Freud im 2. Bezirk, 1020 Wien

Sigmund Freud in der Leopoldstadt: Kindheit und Schulzeit

Aus dem mährischen Freiberg kam Sigmund Freud als Kind in die Leopoldstadt; hier verbrachte er Kindheit und Jugend, lange vor der Berggasse.

Wie viele Familien aus Mähren, Böhmen und Galizien ließen sich die Freuds in der Leopoldstadt nieder, dem Bezirk zwischen Donaukanal und Donau, in dem Ferdinand II. 1625 am Unteren Werd das jüdische Wohngebiet eingerichtet hatte. Sigmund Freud, 1856 in Freiberg geboren, wuchs hier auf und besuchte das Gymnasium im Bezirk. Taborstraße und Praterstraße waren damals Geschäfts- und Theaterstraßen; Ludwig Försters Tempel in der Tempelgasse, im November 1938 zerstört, war die große Synagoge der Leopoldstadt.

Aus der jüdischen Leopoldstadt vor 1938 stammen Gegenstände, die heute in Familien und auf dem Markt auftauchen: Chanukkaleuchter, Kidduschbecher, Gebetbücher, Fotografien und Dokumente. Ihre Herkunft klären wir vor jedem Ankauf, denn Vertreibung und Beraubung haben viele Bestände zerstreut. Freud-Autographen, Briefe und frühe Drucke prüfen wir an Handschrift, Papier und Empfänger. Alte Mietwohnungen rund um Karmelitermarkt und Augarten bewahren oft Korrespondenz über Generationen; zeigen Sie uns die Mappen, bevor etwas weggeworfen wird.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.