Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Ludwig Wittgenstein im 3. Bezirk, 1030 Wien

Ludwig Wittgenstein in der Landstraße: das Haus in der Kundmanngasse

1926–1928 plante der Philosoph mit Paul Engelmann das Haus für seine Schwester Margarethe Stonborough-Wittgenstein – bis zu Türklinken und Heizkörpern.

Nach seinen Jahren als Volksschullehrer in Niederösterreich kehrte Ludwig Wittgenstein 1926 nach Wien zurück und stieg in die Planung ein, die Paul Engelmann für seine Schwester Margarethe Stonborough-Wittgenstein begonnen hatte; Klimt hatte sie 1905 porträtiert. In der Kundmanngasse entstand bis 1928 ein kubischer Bau mit hohen Räumen und glatten Fassaden, Türklinken, Fenster und Heizkörper entwarf Wittgenstein selbst. Heute nutzt das Bulgarische Kulturinstitut das Haus. Im selben Bezirk stehen das Palais Rasumofsky und, aus den 1980er-Jahren, das Hundertwasserhaus.

Wittgensteins Name steht im Handel weniger für Objekte als für Papier: Erstausgaben des „Tractatus logico-philosophicus“ (deutsch 1921, englisch 1922), Briefe, Fotografien und Dokumente aus dem Familienumfeld. Die Wittgensteins förderten Secession und Klimt; Kunst und Möbel aus der Familie tauchen gelegentlich mit dokumentierter Herkunft auf. Erstausgaben prüfen wir auf Ausgabe, Bindung und Erhaltung, Autographen auf Handschrift und Zusammenhang. Wurden Bestände der Familie nach 1938 zerstreut, steht die Provenienzprüfung am Anfang.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.