Ludwig Michalek im 16. Bezirk, 1160 Wien
Ludwig Michalek in Ottakring: die Michalekgasse von 1943
Ein Jahr nach seinem Tod erhielt eine Gasse im 16. Bezirk den Namen des Porträtradierers, der ab 1897 Radierklassen für Frauen mit aufbaute.
Seit 1943 trägt im 16. Bezirk eine Gasse den Namen Ludwig Michaleks; er war im Jahr davor gestorben. Der in Temesvár geborene Radierer war 1873 an die Wiener Akademie gekommen und hatte sich ab 1876 beim Kupferstecher Louis Jacoby weitergebildet. Ab 1897 baute er die Radierklassen der Wiener Frauenakademie mit auf, 1909 bis 1920 lehrte er an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt. Ottakring war damals Arbeiterbezirk mit Zinshäusern zwischen Brunnenmarkt und Thaliastraße, am Hang zum Wilhelminenberg mit Siedlungen und Weinbauernhäusern im Liebhartstal.
Michaleks Porträtradierungen zeigen Persönlichkeiten aus Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft; sie erschienen als Einzelblätter, in Mappen und Zeitschriften. Für die Bewertung zählen Zustand und Druck: Probedrucke vor der Schrift, Abzüge mit Bleistiftsignatur und spätere Auflagen unterscheiden sich deutlich. Wir prüfen Plattenrand, Papier, Signatur und Remarquen. Radierungen dieser Art können in Mappen in Ottakringer Wohnungen oder auf Dachböden liegen; Bilder von Rückseite und Passepartout helfen bei der ersten Einschätzung.
Sparten im 16. Bezirk
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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