Karl Prantl im 2. Bezirk, 1020 Wien
Karl Prantl in der Leopoldstadt: Steine aus dem Prater-Atelier
Ab 1965 arbeitete der Begründer des Bildhauersymposions St. Margarethen in einem Atelier in den Bauten der Weltausstellung von 1873 im Prater.
Von der Weltausstellung 1873 ist im Prater wenig geblieben: Die Rotunde, Mittelpunkt der Schau, ging 1937 in Flammen auf. Einige Bauten aber überdauerten und dienten Bildhauern als Ateliers. Karl Prantl, der 1959 das Symposion Europäischer Bildhauer in St. Margarethen gegründet hatte, arbeitete hier ab 1965, bis er 1978 nach Pöttsching zurückkehrte. Zuvor hatte er 1958 in einem Gewölbe der Stadtbahn am Donaukanal gearbeitet, also ebenfalls an der Grenze der Leopoldstadt. Der Prater bot Platz für Steine großen Formats.
Prantls „Steine zur Meditation“ aus Granit und Marmor sind Einzelstücke, deren Oberflächen er bearbeitete und vielfach polierte; kleinere Formate gelangen gelegentlich aus Sammlerbesitz in den Handel. Für eine Bewertung brauchen wir Gesteinsart, Maße, Gewicht und alles, was die Herkunft belegt: Ausstellungskataloge, Galerierechnungen, Fotos mit dem Künstler. Druckwerke zum Symposion St. Margarethen bilden eine eigene Sammelsparte. Für schwere Steine planen wir Transport und Zufahrt schon bei der Besichtigung.
Sparten im 2. Bezirk
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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