Fritz Wotruba im 3. Bezirk, 1030 Wien
Fritz Wotruba im Belvedere 21: Nachlass und Werkbestand
Im Belvedere 21, Karl Schwanzers Pavillon von 1958, befindet sich der Wotruba-Bestand mit dem Nachlass des Bildhauers.
Karl Schwanzer baute 1958 den österreichischen Pavillon der Weltausstellung in Brüssel; 1962 wurde er als Museum des 20. Jahrhunderts am Schweizergarten aufgestellt, heute Belvedere 21. Hier liegt der Bestand zu Fritz Wotruba mit seinem Nachlass. Der Bildhauer hatte bei Anton Hanak und Eugen Steinhof gelernt, 1932, 1934 und 1936 auf der Biennale ausgestellt und nach dem Exil die Meisterschule an der Akademie geleitet. Arsenal und Oberes Belvedere liegen in Gehweite.
Für Werke in Privatbesitz ist der Bestand im Belvedere 21 eine wichtige Referenz: Steinskulptur, Bronzen, Zeichnungen und Lithografien lassen sich dort mit gesicherten Arbeiten vergleichen. Wir kaufen Plastik und Grafik der Nachkriegsmoderne und klären bei Bronzen, ob es sich um einen Guss zu Lebzeiten handelt. Diplomatische Haushalte im Botschaftsviertel und Wohnungen um Arsenal und Aspanggründe besichtigen wir kostenlos; schwere Steinarbeiten heben wir mit passendem Gerät.
Fritz Wotruba in anderen Bezirken
Liesing
Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit in Mauer (geweiht 1976).
Rudolfsheim-Fünfhaus
„Große stehende Figur“ vor der Wiener Stadthalle (1956–1959).
Margareten
Relief in der Reinprechtsdorfer Straße (1953).
Brigittenau
„Junger Riese“ am Gemeindebau Friedrich-Engels-Platz (1932, 1938 entfernt).
Simmering
Ehrengrab mit dem „Großen Torso“ (1971) am Zentralfriedhof.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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