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Antonio Vivaldi im 4. Bezirk, 1040 Wien

Antonio Vivaldi auf der Wieden: das Grab beim Bürgerspital

Vivaldi starb 1741 verarmt in Wien und wurde auf dem Bürgerspitalfriedhof nahe der Karlskirche begraben – heute Umfeld der Technischen Universität.

Antonio Vivaldi kam 1740 nach Wien, vermutlich in der Hoffnung auf eine Stellung bei Karl VI., doch der Kaiser starb im Oktober desselben Jahres. Im Juli 1741 starb der Komponist verarmt und wurde auf dem Friedhof des Bürgerspitals begraben, unweit der Karlskirche, deren Vollendung 1737 der Kaiser noch erlebt hatte. Der Friedhof besteht nicht mehr; der Bereich vor dem Kärntnertor, wo damals auch der Tandelmarkt stand, gehört heute zum Umfeld der Technischen Universität am Karlsplatz, an der eine Gedenktafel an ihn erinnert.

Vivaldi-Erinnerungsstücke im Wiener Handel sind vor allem Notendrucke: frühe Ausgaben seiner Konzerte aus Amsterdamer Verlagen wie Estienne Roger, Nachdrucke des 19. Jahrhunderts und die Ausgaben der Wiederentdeckung ab den 1920er-Jahren. Frühe Drucke erkennt man am gestochenen Notensatz, am Titelblatt und am Papier. Aus Musikerhaushalten der Wieden kommen außerdem Barockinstrumente, Notenbibliotheken und Musikerbriefe; wir sichten Notenbestände vollständig.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.