Tapisserien nach Künstlerentwürfen
Gewirkte Wandteppiche nach Kartons österreichischer Maler, unter anderem aus der Wiener Gobelin-Manufaktur.
Im 20. Jahrhundert übertrugen Künstler ihre Entwürfe in die Bildwirkerei. Die Wiener Gobelin-Manufaktur restaurierte historische Wandteppiche und wirkte neue Tapisserien nach Kartons österreichischer Maler und Grafiker, für öffentliche Bauten, Kirchen, Botschaften und private Auftraggeber. Gewebt wurde mit Wolle und Seide am Hoch- und Flachwebstuhl, in monatelanger Handarbeit. Auch internationale Künstler der Nachkriegszeit ließen Tapisserien weben, oft in kleinen Auflagen. In der Bordüre stehen meist das Manufakturzeichen und die Signatur des Entwerfers.
Entwerfer, Größe, Auflage und Zustand bestimmen den Wert. Mottenfraß, Lichtschäden und Verschmutzung sind die häufigsten Mängel; Tapisserien sollten gerollt, nicht gefaltet gelagert werden. Rechnungen oder Zertifikate der Manufaktur belegen Entwurf und Ausführung. Großformate aus öffentlichen Bauten setzen eine geklärte Herkunft voraus. Kleine Formate für Wohnräume finden leichter Käufer. Fotos der Rückseite mit eingewirkten Zeichen und Etiketten erleichtern die Zuordnung. Auch Kartons und Entwürfe werden angekauft.
Woran man es erkennt
- Manufakturzeichen in der Bordüre
- Entwerfersignatur
- Mottenfraß und Lichtschäden
- Gerollt lagern
Hersteller
Tapisserien nach Künstlerentwürfen verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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