Gulden, Konventions- und Vereinstaler
Silbermünzen der Konventions- und der österreichischen Währung vom 18. Jahrhundert bis 1892.
Ab 1753 regelte die Konvention zwischen Österreich und Bayern den Münzfuß, und es entstanden Konventionstaler, Halbtaler, Zwanziger und Zehner. Mit dem Wiener Münzvertrag von 1857 führte Österreich die österreichische Währung mit dem Gulden zu 100 Kreuzern ein, dazu den Vereinstaler, der im Deutschen Zollverein galt, und den Doppelgulden. Die Gulden zeigen Franz Joseph als jungen und später als älteren Monarchen, die Taler oft Gedenkmotive, etwa zur Eröffnung von Bauwerken oder zu Schützenfesten. Mit der Kronenwährung ab 1892 wurde der Gulden schrittweise abgelöst, ein Gulden entsprach zwei Kronen.
Gulden, Konventions- und Vereinstaler werden nach Jahrgang, Münzstätte, Variante und Erhaltung bewertet. Häufige Gulden in mittlerer Erhaltung liegen nahe am Silberwert, seltene Jahrgänge, Vereinstaler und Gedenkprägungen deutlich darüber. Konventionstaler des 18. Jahrhunderts mit Herrscherbildnis sind bei Sammlern beliebt. Wir bestimmen jede Münze nach Katalog und achten auf Kratzer, Randfehler und Reinigungsspuren. Sammlungen in alten Münzkästchen mit handschriftlichen Etiketten bewerten wir als Ganzes.
Woran man es erkennt
- Konventionstaler ab 1753
- Gulden zu 100 Kreuzern ab 1857
- Vereinstaler und Doppelgulden
- Gedenk- und Schützentaler
- Bewertung nach Jahrgang und Erhaltung
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