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Pendel-, Stand- & Tischuhren

Französische Kaminuhren

Pendulen aus vergoldeter Bronze, Marmor und Zinkguss mit Pariser Werken, vom Empire bis zur Belle Époque.

Französische Kaminuhren standen in vielen Wiener Salons. Im Empire entstanden Pendulen aus feuervergoldeter Bronze mit Figuren aus der antiken Mythologie, im Second Empire Uhren aus schwarzem Marmor mit Bronzebeschlägen und Figurengruppen aus Zinkguss, sogenannter Régule. Die Werke stammen meist aus Serienproduktionen, etwa von Japy Frères oder Vincenti, und tragen runde Platinen mit Medaillenstempel. Die Pendel hängen an einer Fadenaufhängung oder an der Aufhängung nach Achille Brocot, die sich vom Zifferblatt aus regulieren lässt.

Wichtig für den Wert sind Material und Qualität des Gehäuses, Werk und Zustand. Feuervergoldete Bronzen der Empirezeit mit fein ziselierten Figuren sind gesucht, Zinkguss mit galvanischer Bronzierung ist günstiger. Abgeriebene Vergoldung, gebrochene Marmorplatten und fehlende Figuren mindern den Wert. Händlersignaturen auf dem Zifferblatt nennen den Verkäufer, nicht den Hersteller des Werks; auch Wiener Händler ließen ihre Namen auf französische Pendulen setzen. Wir begutachten Werkstempel, Schlagwerk und die Echtheit der Feuervergoldung.

Woran man es erkennt

  • Feuervergoldete Bronze des Empire
  • Marmorpendulen des Second Empire
  • Zinkguss mit Bronzierung
  • Werke von Japy Frères und Vincenti
  • Brocot-Aufhängung

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.