Fotobücher und Fotomappen
Fotobände, Portfolios und Mappenwerke vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
Fotobücher verbinden Fotografie und Buchgestaltung. Frühe Werke des 19. Jahrhunderts enthalten eingeklebte Originalabzüge, später setzten sich Lichtdruck, Heliogravüre und Rasterdruck durch. In der Zwischenkriegszeit erschienen Bände der Neuen Sachlichkeit und der Reportage, nach 1945 Fotobücher von Ernst Haas, Inge Morath, Franz Hubmann und Erich Lessing. Ab den 1970er-Jahren wurden Portfolios mit signierten Abzügen in Kassetten herausgegeben, oft in kleiner Auflage. Auch Fotomappen von Ateliers und Vereinen gehören dazu. Wiener Verlage veröffentlichten Bildbände über Stadt, Theater und Künstler.
Bewertet werden Seltenheit, Erhaltung, Auflage und Vollständigkeit; Erstausgaben mit Schutzumschlag und signierte Exemplare sind gesucht. Bücher mit eingeklebten Originalabzügen haben besonderen Wert. Portfolios müssen vollständig mit Impressum und Kassette sein. Feuchtigkeit, Stockflecken und fehlende Tafeln mindern. Bildbände in hoher Auflage haben meist geringen Wert. Widmungsexemplare von Fotografinnen und Fotografen werden gesondert eingestuft. Fotos von Titelblatt, Impressum und Einband genügen für die Ersteinschätzung.
Woran man es erkennt
- Eingeklebte Originalabzüge
- Erstausgaben mit Umschlag
- Vollständige Portfolios
- Widmungsexemplare
Künstler & Entwerfer
Fotobücher und Fotomappen verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Sparten
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
Lieber schriftlich? Zum Anfrageformular