Denkmalmodelle und Bozzetti
Entwürfe und verkleinerte Modelle zu Wiener Denkmälern und Bauplastik der Ringstraßenzeit.
Für die Denkmäler und Bauten der Ringstraße fertigten Bildhauer zahlreiche Skizzen, Wettbewerbsmodelle und Bozzetti aus Ton, Gips, Wachs und Bronze. Anton Dominik Fernkorn schuf das Reiterdenkmal Erzherzog Karls am Heldenplatz, Caspar von Zumbusch das 1888 enthüllte Maria-Theresien-Denkmal, Carl Kundmann die Pallas Athene vor dem Parlament, Edmund Hellmer das Goethe-Denkmal am Opernring. Rudolf Weyr gestaltete den Brunnen „Die Macht zur See“ am Michaelertrakt, Hans Bitterlich das Elisabeth-Denkmal im Volksgarten. Verkleinerte Fassungen wurden für Sammler gegossen.
Modelle zu bekannten Denkmälern verbinden Kunst und Stadtgeschichte und sind entsprechend gesucht. Bewertet werden Bildhauer, Material, Bezug zum ausgeführten Werk und Erhaltung. Wettbewerbsmodelle, die vom ausgeführten Denkmal abweichen, sind für Forschung und Museen besonders interessant. Gips- und Tonmodelle sind bruchempfindlich, Wachsmodelle hitzeempfindlich. Verkleinerte Bronzefassungen mit Gießerstempel werden höher bewertet als spätere Nachgüsse. Dokumente aus dem Atelier stützen die Zuordnung. Auch Fotografien der Modelle im Atelier sind aufschlussreich.
Woran man es erkennt
- Bezug zu Ringstraßendenkmälern
- Wettbewerbsmodelle
- Gießerstempel
- Bruchempfindlicher Gips und Ton
Denkmalmodelle und Bozzetti verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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