Ludwig van Beethoven im 9. Bezirk, 1090 Wien
Beethoven am Alsergrund: das Sterbehaus in der Schwarzspanierstraße
Am 26. März 1827 starb Beethoven im Schwarzspanierhaus; der Trauerzug führte zur Dreifaltigkeitskirche in der Alser Straße.
Seine letzte Wohnung bezog Ludwig van Beethoven im Schwarzspanierhaus, einem ehemaligen Klostergebäude an der heutigen Schwarzspanierstraße; dort starb er am 26. März 1827. Drei Tage später zog der Trauerzug mit Tausenden Wienern zur Dreifaltigkeitskirche in der Alser Straße. Das Haus wurde Anfang des 20. Jahrhunderts abgebrochen. Der 9. Bezirk ist reich an Musikerorten: Schubert wurde 1797 im Grätzl Himmelpfortgrund geboren, seine erste Messe erklang in der Lichtentaler Kirche, und auch Arnold Schönberg hatte hier eine Lebensstation.
Rund um Beethovens Tod entstanden Erinnerungsstücke, die bis heute zirkulieren: Abgüsse der Totenmaske, die Josef Danhauser abnahm, Lithografien des Sterbezimmers, Haarlocken in Medaillons, Gedenkblätter zum Begräbnis. Für den Handel zählt die Provenienz – eine Haarlocke ohne lückenlose Herkunft bleibt eine Behauptung. Abgüsse prüfen wir auf Material und Alter, Grafik auf Druckverfahren und Datierung. In Ärzte- und Gelehrtenhaushalten des Alsergrunds liegen außerdem Musikerautographen und Notendrucke; wir bewerten nach Fotos.
Sparten im 9. Bezirk
Ludwig van Beethoven in anderen Bezirken
Landstraße
Wohnte in der Ungargasse 5, wo 1823/24 Teile der Neunten Symphonie entstanden.
Mariahilf
Wohnte 1803/04 im Theater an der Wien; dort wurde 1805 „Fidelio“ uraufgeführt.
Simmering
1888 vom Währinger Friedhof in ein Ehrengrab am Zentralfriedhof überführt.
Meidling
Verbrachte den Sommer 1823 in Hetzendorf und arbeitete dort an der Neunten Symphonie.
Währing
Lag von 1827 bis 1888 auf dem Währinger Ortsfriedhof, dem heutigen Schubertpark.
Döbling
Schrieb 1802 in Heiligenstadt sein Testament und arbeitete 1803 in Oberdöbling.
Floridsdorf
Hielt sich auf dem Gut der Gräfin Anna Marie Erdödy in Jedlesee auf.
Innere Stadt
Wohnte zwischen 1804 und 1815 mehrmals im Pasqualatihaus auf der Mölker Bastei.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
Lieber schriftlich? Zum Anfrageformular