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Hugo von Hofmannsthal im 23. Bezirk, 1230 Wien

Hugo von Hofmannsthal in Rodaun: das Fuchs-Schlössl 1901–1929

Von 1901 bis zu seinem Tod 1929 lebte Hugo von Hofmannsthal im Fuchs-Schlössl in Rodaun; hier entstanden Libretti für Richard Strauss.

1901 zog Hugo von Hofmannsthal in das sogenannte Fuchs-Schlössl in Rodaun; der Name verweist auf Gräfin Charlotte Fuchs, die Erzieherin Maria Theresias. Hier arbeitete er mit Richard Strauss an Opernlibretti, hier starb er 1929, zwei Tage nach dem Suizid seines Sohnes Franz. Rodaun war um 1900 Sommerfrische am Wienerwaldrand, mit Heurigen, Gasthäusern und Villen; zu Wien kam der Ort erst 1938, zum 23. Bezirk Liesing 1954.

Hofmannsthals Briefe und Manuskripte sind bedeutende Autographen; dazu kommen Erstausgaben, frühe Drucke unter dem Pseudonym Loris, Libretti und Programmhefte der Salzburger Festspiele, die er mitbegründete. Handschriften vergleichen wir mit gesicherten Proben und prüfen Papier, Tinte und Adressierung. In Rodaun und Mauer umfassen Verlassenschaften häufig ganze Häuser mit Bibliothek, Dachboden und Weinkeller; Korrespondenz liegt oft in Schreibtischen und Kisten. Papiere sichten wir an Ort und Stelle.

Hugo von Hofmannsthal in anderen Bezirken

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.