Gustav Peichl im 2. Bezirk, 1020 Wien
Gustav Peichl im Prater: die Messe Wien
Die Messe Wien im Prater, Austragungsort von Sammler- und Fachmessen, geht auf Pläne Gustav Peichls zurück.
Auf dem Gelände zwischen Prater und dem heutigen Campus der Wirtschaftsuniversität plante Gustav Peichl die Messe Wien. Schon die Weltausstellung 1873 hatte diesen Teil der Leopoldstadt zur Bühne der Monarchie gemacht; ihre Rotunde, ein Kuppelbau von Russell und Hasenauer, brannte 1937 ab. Die Messe gehört zu den Bausteinen, mit denen sich der Bezirk ab den 1990er-Jahren neu ordnete, neben U-Bahn-Ausbau und dem Library and Learning Center von Zaha Hadid.
Peichls Name begegnet im Handel weniger auf Bauplänen als auf Zeichenpapier: Originale der „Ironimus“-Karikaturen, signierte Bücher, Ausstellungskataloge und Plakate. Echtheit zeigen Strich, Korrekturen mit Deckweiß und Bleistiftspuren, die Druckfassungen fehlen. In Zinshauswohnungen an Praterstraße und Taborstraße, wo Altmieter seit Jahrzehnten wohnen, finden sich solche Blätter oft zwischen Zeitungen und Korrespondenz. Mappen sichten wir vollständig, bevor wir ein Angebot nennen.
Gustav Peichl in anderen Bezirken
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