Franz Wacik im 15. Bezirk, 1150 Wien
Franz Wacik am Vogelweidplatz: Arkadenfresken von 1927/28
In den Arkaden eines städtischen Baus am Vogelweidplatz malte Franz Wacik 1927/28 Fresken – Kunst am Bau der Gemeinde in Rudolfsheim-Fünfhaus.
Der Vogelweidplatz liegt am Rand der Schmelz, wo seit 1958 die Wiener Stadthalle steht. Schon in den Jahren des Roten Wien entstand dort ein städtischer Bau mit Arkaden, in denen Franz Wacik 1927/28 Fresken malte. Für den Secessionisten und Illustrator, der vier Jahre zuvor in der Secession gearbeitet hatte, war es Wandmalerei für ein Publikum auf der Straße. Der Bezirk war damals noch geteilt: Fünfhaus mit Sechshaus und Rudolfsheim bildeten getrennte Bezirke, die erst 1938 vereinigt wurden.
Rudolfsheim-Fünfhaus ist ein Bezirk der Altmieter, und ihre Haushalte bewahren Kinderbücher, Zeitschriften und Ansichtskarten über Jahrzehnte. Wir kaufen illustrierte Bücher, Konzert- und Sportplakate der Stadthalle, Eintrittskarten und Programme ebenso wie Habsburg-Memorabilia, die an Kronprinz Rudolf als Namensgeber erinnern. Kellerabteile in Gründerzeithäusern um Reithofferplatz und Schwendermarkt enthalten oft Koffer mit solchem Papier, das wir vor Ort sichten.
Franz Wacik in anderen Bezirken
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