Eduard van der Nüll im 7. Bezirk, 1070 Wien
Van der Nüll in Neubau: die Ausstattung der Altlerchenfelder Kirche
Ab 1849 entwickelte Eduard van der Nüll das Ausstattungskonzept der Altlerchenfelder Pfarrkirche, eines Hauptwerks des romantischen Historismus.
Die Altlerchenfelder Kirche an der Lerchenfelder Straße entstand 1848–1861 nach Plänen von Johann Georg Müller; die Ausmalung folgte einem Programm von Joseph von Führich. Ab 1849 entwickelte Eduard van der Nüll das Konzept der Ausstattung, Jahre bevor er mit Sicardsburg die Hofoper begann. Der Bau gilt als Hauptwerk des romantischen Historismus in Wien. Er steht in Altlerchenfeld, dem westlichen Rand des Bezirks, nicht weit von den Biedermeierhäusern in St. Ulrich und am Spittelberg.
Kirchenausstattungen haben eine private Seite: Andachtsgrafik, Heiligenbilder und Zeichnungen der Nazarener um Führich fanden ihren Weg in bürgerliche Haushalte. Wir kaufen solche Blätter, Ölskizzen und sakrale Kleinkunst und prüfen bei Objekten, die aus Kirchenbesitz stammen könnten, die Herkunft. In Neubau, wo Druckereien und Verlage in den Gewerbehöfen arbeiteten, tauchen auch Druckstöcke und Grafikmappen auf; Werkstattinventar aus solchen Höfen besichtigen wir vor Ort.
Eduard van der Nüll in anderen Bezirken
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
Lieber schriftlich? Zum Anfrageformular