Visitkartenporträts
Kleinformatige Porträts auf Karton im Visitformat, gesammelt in Alben der Jahre 1860 bis 1900.
Das Visitformat, 1854 in Paris patentiert, machte die Porträtfotografie ab etwa 1860 zum Massenartikel. Die kleinen Albuminabzüge auf Karton im Format von etwa 6 mal 10 Zentimetern wurden getauscht, verschenkt und in Alben gesammelt. In Wien porträtierten Ateliers wie Ludwig Angerer, Victor Angerer, Josef Löwy und Carl Pietzner den Hof, Künstler, Schauspieler und Bürger. Bilder bekannter Persönlichkeiten wurden in Serien verkauft. Auf der Rückseite stehen meist Name, Adresse und Auszeichnungen des Ateliers in reich verziertem Aufdruck.
Einzelne Porträts unbekannter Personen sind häufig und haben geringen Wert, gesucht sind Porträts bekannter Persönlichkeiten, Mitglieder des Kaiserhauses, Künstler und Aufnahmen mit ungewöhnlichen Motiven wie Berufen, Uniformen oder Kindern mit Spielzeug. Rückseitige Atelieraufdrucke erlauben die Datierung. Signierte Visitkarten bekannter Personen sind eigene Sammelobjekte. Vollständige Alben mit Prägeeinband werden höher bewertet als lose Karten. Seltene Ateliers aus Provinzstädten der Monarchie haben ebenfalls Sammler.
Woran man es erkennt
- Rückseitige Atelieraufdrucke
- Bekannte Persönlichkeiten
- Berufs- und Uniformbilder
- Signierte Karten
Künstler & Entwerfer
Visitkartenporträts verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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