Stereofotografien
Doppelbilder für den räumlichen Blick, auf Karton, Glas und in Serien, mit passenden Betrachtern.
Stereofotografien bestehen aus zwei leicht versetzten Aufnahmen, die im Betrachter einen räumlichen Eindruck erzeugen. Ab den 1850er-Jahren wurden sie in großen Serien verkauft: Ansichten von Städten, Reisen, Weltausstellungen, Kriegsschauplätzen und Genreszenen, auf Karton aufgezogen oder als Glasdiapositive. Die Wiener Weltausstellung 1873 wurde in zahlreichen Stereoaufnahmen dokumentiert. Um 1900 vertrieben Verlage Stereobilder in Kassetten, für Kaiserpanoramen entstanden Serien, die viele Betrachter gleichzeitig an einem Rundapparat ansahen. Viele Stereoserien erschienen mit gedruckten Erläuterungen auf der Rückseite.
Bewertet werden Motiv, Seltenheit, Erhaltung und Vollständigkeit; Ansichten von Wien, der Weltausstellung 1873 und frühe Glasstereos sind gesucht. Handkolorierte Exemplare und französische Seidenpapierstereos mit Durchlichteffekt haben eigenen Reiz. Ausgebleichte Abzüge und abgestoßene Kartons sind häufig. Serien in Originalkassetten und Betrachter aus Holz oder Messing werden gemeinsam bewertet. Private Stereoaufnahmen von Amateuren dokumentieren oft Familien und Reisen und sind als Konvolut interessant.
Woran man es erkennt
- Weltausstellung 1873
- Glasstereos
- Originalkassetten
- Betrachter aus Holz und Messing
Stereofotografien verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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