Spielzeug, Puppen & Modellbahnen
Stein- und Holzbaukästen
Baukästen aus Kunststein und Holz, darunter die Anker-Steine aus Rudolstadt und der Wiener Matador.
Die Brüder Otto und Gustav Lilienthal entwickelten Bausteine aus Quarzsand, Kreide und Leinölfirnis, deren Rechte 1880 an Friedrich Adolf Richter in Rudolstadt gingen. Als Anker-Steinbaukasten kamen die Steine in Rot, Gelb und Blau mit Vorlageheften in den Handel, nummeriert und über Ergänzungskästen erweiterbar. In Wien erfand Johann Korbuly 1901 den Matador, einen Holzbaukasten mit Bohrungen und Stäbchen, mit dem sich Fahrzeuge und Maschinen bauen lassen. Daneben verbreitet waren einfache Holzbaukästen aus dem Erzgebirge.
Kastennummer, Vollständigkeit und originale Vorlagehefte sind wertbestimmend. Anker-Kästen mit Einlegeplan lassen sich Stein für Stein prüfen; abgestoßene Kanten mindern wenig, fehlende Formsteine mehr. Bei Matador zählen frühe Holzschachteln, Zahnräder, Kurbelwellen und Ergänzungskästen. Frühe Lego-Steine aus der Zeit vor 1958, noch ohne Röhren auf der Unterseite, bilden ein eigenes Sammelgebiet. Leere Kästen mit Deckelbild, Vorlagehefte und Einzelsteine nehmen wir ebenfalls. Ein Foto des geöffneten Kastens zeigt auf einen Blick, wie vollständig die Einlage ist.
Woran man es erkennt
- Anker-Steinbaukästen mit Vorlageheften
- Ergänzungs- und Brückenkästen
- Matador-Kästen mit Holzschachtel
- Matador-Maschinenkästen
- Holzbaukästen aus dem Erzgebirge
- Frühe Lego-Steine
Hersteller
Stein- und Holzbaukästen verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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