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Antiquitäten Wien

Manufaktur: Spielzeug & Modellbahn

Matador

Wien, ab 1901

Wiener Holzbaukasten von Johann Korbuly, 1901 erfunden, mit gelochten Holzteilen und Steckstäbchen für Fahrzeuge, Maschinen und Bauten.

Der Wiener Ingenieur Johann Korbuly entwickelte 1901 für seine Söhne einen Baukasten aus Holzklötzen mit Bohrungen, die mit Holzstäbchen verbunden werden; 1903 erhielt er dafür ein österreichisches Patent. Unter dem Namen Matador wurde der Kasten in Wien gefertigt und in viele Länder exportiert. Er ermöglichte bewegliche Modelle mit Rädern, Achsen und Kurbeln und war in Österreich über Generationen verbreitet. Nach einer Unterbrechung in den 1970er-Jahren wird Matador seit den 1990er-Jahren wieder produziert.

Gesucht sind vollständige Kästen mit Ergänzungskästen, frühe Kästen mit Holzschachtel und Deckelbild, Kästen mit Zahnrädern, Riemen und Kurbelwellen für Maschinenmodelle, Vorlagenhefte und Händlerkästen. Matador gehört zu den verbreiteten Spielzeugen der Zwischenkriegs- und Nachkriegszeit in Österreich; viele Kästen tauchen in Nachlässen unvollständig auf. Vorlagenhefte helfen, den ursprünglichen Inhalt zu rekonstruieren und fehlende Teile zu bestimmen. Kästen aus der Zeit vor 1938 mit Wiener Herkunftsangabe sind gefragter als spätere Ausgaben.

Kästen tragen den Namen „Matador“ mit Kastennummer und Herkunftsangabe auf Deckel oder Etikett; die Holzteile selbst sind meist ungestempelt. Wir prüfen den Inhalt anhand der Vorlagenhefte, das Holz auf Wurmbefall, Feuchtigkeit und Brüche sowie die Stäbchen, die oft fehlen oder durch fremde Hölzer ersetzt wurden. Eine originale Schachtel mit intaktem Deckelbild erhöht den Wert. Neuere Kästen seit der Wiederaufnahme unterscheiden sich in Verpackung und Holzbearbeitung.

Entwerfer & Personen

  • Johann Korbuly

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.