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Fotografie

Salzpapier- und Albuminabzüge

Papierfotografien der Frühzeit, von den ersten Negativ-Positiv-Verfahren bis zur Albuminzeit.

Das Negativ-Positiv-Verfahren ermöglichte ab den 1840er-Jahren beliebig viele Abzüge. Salzpapierabzüge, matt und ohne Bindemittelschicht, stammen aus der Frühzeit bis etwa 1860, Albuminabzüge mit glänzender Eiweißschicht dominierten von etwa 1855 bis in die 1890er-Jahre. Typisch ist ein warmer, brauner bis purpurner Ton. Die Abzüge wurden meist auf Karton aufgezogen, oft mit Aufdruck des Ateliers. Landschaften, Architektur, Porträts und Reisebilder in großen Formaten stammen häufig aus großen Ateliers und wurden als Einzelblätter oder in Mappen verkauft.

Großformatige Albuminabzüge mit Stadtansichten, Architektur oder Landschaften aus der Zeit vor 1880 sind gesucht, Salzpapierabzüge wegen ihrer Seltenheit noch mehr. Bewertet werden Motiv, Fotograf, Tonwert und Erhaltung; ausgebleichte, gelbliche Lichter und Silberspiegelung mindern. Knicke und Risse im Karton sind häufig. Fotografennamen und Bildtitel auf dem Karton erleichtern die Einordnung. Albuminabzüge sind lichtempfindlich und sollten dunkel und trocken gelagert werden. Frühe Abzüge österreichischer Fotografen sind seltener als französische oder englische.

Woran man es erkennt

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.