Reise- und Orientfotografie
Albumin-Ansichten aus Italien, Ägypten, Palästina und Konstantinopel für Reisende des 19. Jahrhunderts.
Mit dem Tourismus entstand ein Markt für großformatige Ansichten von Reisezielen. In Rom, Venedig und Neapel verkauften Ateliers Albuminabzüge antiker Bauten und Kunstwerke, in Kairo, Jerusalem, Beirut und Konstantinopel Bilder von Pyramiden, Moscheen, Straßen und Menschen. Reisende stellten die Abzüge in Alben zusammen, oft mit Beschriftungen in eigener Hand. Auch Expeditionen brachten Fotografien aus fernen Ländern mit, etwa die ostasiatische Expedition der k. u. k. Kriegsmarine von 1868 bis 1870, die der Wiener Fotograf Wilhelm Burger begleitete.
Bewertet werden Motiv, Atelier, Format, Tonwert und Erhaltung; frühe Aufnahmen vor 1880 und seltene Orte sind gesucht. Viele Ateliers signierten im Negativ mit Name und Bildnummer, was die Zuordnung erleichtert. Ausgebleichte Abzüge und lose, beschädigte Albumseiten mindern. Vollständige Reisealben mit Beschriftungen haben zusätzlich dokumentarischen Wert. Aufnahmen aus dem Nahen Osten finden auch Käufer in der Region selbst. Panoramen aus mehreren Abzügen sind besonders gesucht.
Woran man es erkennt
- Frühe Aufnahmen vor 1880
- Signatur im Negativ
- Beschriftete Reisealben
- Expeditionsfotografie
Reise- und Orientfotografie verkaufen: in allen 23 Bezirken
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