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Münzen & Medaillen

Rechenpfennige, Jetons und Wertmarken

Münzähnliche Marken für Rechnen, Spiel, Konsum und Verkehr, vom Nürnberger Rechenpfennig bis zur Biermarke.

Nicht jedes münzähnliche Stück aus Metall ist eine Münze. Rechenpfennige dienten vom Spätmittelalter bis ins 18. Jahrhundert zum Rechnen auf dem Rechenbrett; Nürnberger Werkstätten stellten sie in großen Mengen aus Messing her. Jetons wurden als Spielmarken, Erinnerungsstücke und Geschenke geprägt, oft mit Porträts, Wappen und Sinnsprüchen. Wertmarken aus Messing, Zink, Aluminium oder Kunststoff galten in Gasthäusern, Kantinen, Fabriken, Bädern und Verkehrsbetrieben als Ersatz für Bargeld, etwa als Biermarke, Brotmarke oder Garderobenmarke.

Rechenpfennige und Jetons werden nach Alter, Herkunft, Motiv, Seltenheit und Erhaltung bewertet; frühe Stücke und Jetons mit Bezug zu Wien und dem Habsburgerhof sind gesucht. Wertmarken interessieren Sammler der Lokal- und Firmengeschichte, vor allem wenn sie ein bestimmtes Wiener Gasthaus, eine Fabrik oder einen Verein nennen. Einzelstücke haben meist geringen Wert, geschlossene Sammlungen zu einem Ort oder Thema mehr. Wir bestimmen Stücke nach den Verzeichnissen und bewerten Konvolute.

Woran man es erkennt

  • Nürnberger Rechenpfennige
  • Jetons mit Porträts und Wappen
  • Bier-, Brot- und Garderobenmarken
  • Marken von Fabriken und Verkehrsbetrieben
  • Lokalsammlungen

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.