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Pendel-, Stand- & Tischuhren

Kommodenuhren

Kleine Tischuhren für Kommode und Sekretär, oft unter Glassturz, aus der Zeit um 1800 bis 1850.

Kommodenuhren sind kleine Tischuhren mit Federantrieb, die auf Kommoden, Sekretären und Kaminen standen. In Wien entstanden sie in großer Vielfalt: als Säulenuhren, Figurenuhren mit vergoldeten Bronzefiguren, Uhren mit Gehäusen aus Holz mit Intarsien oder aus Alabaster. Viele stehen unter einem Glassturz, der Staub abhielt, auf einem Holzsockel mit Füßen. Die Werke sind meist Achttagewerke, oft mit Stunden- oder Viertelschlag auf Tonfedern. Zifferblätter aus Email mit vergoldeten Rändern und Zeigern prägen das Bild.

Kommodenuhren sind in Wiener Nachlässen häufig und gut verkäuflich, wenn sie vollständig sind. Den Ausschlag geben Gehäusequalität, Werk, Signatur und der Zustand des Glassturzes. Figurenuhren mit fein ziselierter Bronze sind gesucht. Abgebrochene Ziertele, fehlende Pendel und gesprungene Stürze sind häufige Mängel. Geprüft wird, ob die Uhr ursprünglich unter Sturz stand und ob Sockel und Sturz zusammengehören, denn Stürze wurden oft ersetzt.

Woran man es erkennt

  • Federantrieb und Achttagewerk
  • Glassturz auf Holzsockel
  • Figurenuhren mit Bronze
  • Gehäuse mit Intarsien oder Alabaster
  • Stunden- und Viertelschlag

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.