Anton Dominik Fernkorn im 22. Bezirk, 1220 Wien
Der Löwe von Aspern: Fernkorn in der Donaustadt
Vor der Asperner Pfarrkirche liegt Fernkorns Löwe von Aspern (1850–1859) – Denkmal der Schlacht von 1809 und Bezugspunkt für Militaria und Grafik.
Vor der Pfarrkirche Aspern, am Asperner Heldenplatz, liegt Anton Dominik Fernkorns Löwe, an dem er 1850–1859 arbeitete. Der verwundete Löwe erinnert an die Schlacht vom 21. und 22. Mai 1809, Napoleons erste große Niederlage; der Kirchhof, vor dem das Denkmal steht, war damals eine hart umkämpfte Stellung. Im Schüttkasten Essling dokumentiert das Museum Aspern-Essling 1809 den Verlauf, und in der Lobau, wohin sich Napoleon zurückzog, erinnern Franzosenfriedhof und Napoleonstraße an die Wochen danach.
Stiche und Lithografien der Schlacht, Gedenkmedaillen, Orden und Uniformteile tauchen in Donaustädter Häusern immer wieder auf; wir kaufen sie an, sofern die Herkunft nachvollziehbar ist. Bodenfunde vom Schlachtfeld unterliegen dem Denkmalschutzgesetz und sind kein Handelsgut. Zum Löwen selbst gibt es Ansichtskarten, Fotografien und Festschriften der Gedenkjahre, die wir nach Verlag und Erhaltung bewerten. Aus Einfamilienhäusern in Aspern und Essling holen wir auch größere Konvolute ab.
Sparten im 22. Bezirk
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