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Spielzeug, Puppen & Modellbahnen

Uhrwerkspielzeug aus Blech

Lithografierte Blechfiguren mit Federwerk, gefertigt vor allem in Nürnberg und Brandenburg zwischen etwa 1880 und 1960.

Mit der Blechlithografie wurde Spielzeug ab den 1880er-Jahren zur Serienware: Weißblech wurde flach bedruckt, gestanzt, gebogen und mit Laschen verbunden, ein Federwerk sorgte für Bewegung. Ernst Paul Lehmann Patentwerk in Brandenburg an der Havel baute Figuren, die nicken, rudern oder Räder schlagen, und ließ ihre Mechanik patentieren. In Nürnberg fertigten Gebrüder Bing, Karl Bub und Distler Tiere, Kreisel, Karussells und Clowns. Viele Stücke tragen eingedruckte Firmenkürzel und Patentnummern, die eine Zuordnung auch ohne Karton erlauben.

Motiv, Hersteller und die Erhaltung der Lithografie bestimmen den Wert, denn Kratzer, Rost und Ausbleichungen lassen sich nicht unsichtbar beheben. Ein funktionierendes Werk ist erwünscht, ein blockiertes kein Ausschlussgrund. Aufgebogene Laschen deuten auf Reparaturen oder ausgetauschte Teile hin; original geschlossene Laschen sprechen für einen unberührten Zustand. Der passende Schlüssel und ein Karton mit Bildetikett heben das Stück deutlich. Fotos von Unterseite und Laschen erleichtern die Einschätzung.

Woran man es erkennt

  • Lehmann-Figuren mit Patentvermerk
  • Karussells und Kreisel von Bing und Bub
  • Clowns, Tiere und Akrobaten mit Federwerk
  • Originalschlüssel und Bildkarton
  • Firmenkürzel EPL, GBN, KBN oder JDN im Blech
  • Lithografie ohne Retuschen

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.