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Pendel-, Stand- & Tischuhren

Wecker und Küchenuhren

Mechanische Wecker und Küchenuhren der Serienproduktion, von der Gründerzeit bis in die 1970er-Jahre.

Wecker und Küchenuhren wurden ab den 1880er-Jahren in Millionenstückzahlen produziert. Junghans, Kienzle und die Hamburg-Amerikanische Uhrenfabrik setzten auf amerikanische Fertigungsmethoden und lieferten Wecker mit Glocke, Stundenschlag oder Musikwerk, Reisewecker in Lederetuis und Küchenuhren mit Gehäusen aus Holz, Blech oder Keramik. Max Bill entwarf 1956 für Junghans eine Küchenuhr mit Kurzzeitwecker, deren klare Form bis heute aufgelegt wird. Keramik-Küchenuhren mit blauem Delfter Dekor oder Blumenmustern, oft mit passenden Gewürzdosen, hingen in vielen Wiener Küchen.

Die meisten Wecker und Küchenuhren sind Massenware mit bescheidenem Wert. Gesucht sind ungewöhnliche Formen, Figurenwecker mit beweglichen Augen oder Figuren, frühe Jugendstilwecker, Designerstücke und gut erhaltene Keramikuhren mit Originalwerk. Ausschlaggebend sind Hersteller, Design und Zustand. Verrostete Glocken, gesprungene Keramik und fehlende Zeiger mindern den Wert. Wir nehmen solche Uhren gern im Konvolut mit anderen Stücken eines Haushalts, etwa bei einer Verlassenschaft.

Woran man es erkennt

  • Wecker mit Glocke oder Musikwerk
  • Reisewecker im Etui
  • Keramik-Küchenuhren
  • Max-Bill-Küchenuhr
  • Figurenwecker

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.