Wiener Stockuhren
Tragbare Tischuhren mit Federantrieb, Viertelschlag und Repetition aus dem 18. und frühen 19. Jahrhundert.
Die Stockuhr ist eine Tischuhr mit Federantrieb und Griff auf dem Gehäuse, die von Raum zu Raum getragen werden konnte. In Wien wurde sie im 18. und frühen 19. Jahrhundert in großer Zahl gebaut, mit Gehäusen aus Ebenholz, ebonisiertem Birnbaum oder Nussholz, feuervergoldeten Beschlägen und Emailzifferblatt. Typisch für Wiener Stockuhren ist der Viertelschlag auf zwei Glocken, dazu häufig eine Repetition, die auf Zug den letzten Schlag wiederholt, und Hilfszifferblätter für Datum oder Schlagabstellung.
Wiener Stockuhren sind gesucht, vor allem signierte Stücke bekannter Uhrmacher wie Philipp Fertbauer. Den Wert bestimmen Signatur, Werkausstattung, Gehäusequalität und Erhaltung. Uhren mit Kalender, Mondphase, Spielwerk oder astronomischen Angaben sind selten. Wir klären, ob Werk, Zifferblatt und Gehäuse zusammengehören, ob die Beschläge original sind und ob die Glocken fehlen. Originalschlüssel und verglaste Rückwände, die das gravierte Werk zeigen, heben den Eindruck.
Woran man es erkennt
- Federantrieb und Tragegriff
- Viertelschlag auf zwei Glocken
- Repetition auf Zug
- Ebenholz und feuervergoldete Beschläge
- Signaturen Wiener Uhrmacher
Wiener Stockuhren verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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