Wiener Laterndluhren
Wandregulatoren mit dreiseitig verglastem Kasten und Gewichtsantrieb aus der Zeit um 1800 bis 1850.
Die Laterndluhr verdankt ihren Namen dem schlanken, auf drei Seiten verglasten Kasten, der an eine Laterne erinnert. Sie entstand um 1800 in Wien als Präzisionsuhr für bürgerliche Wohnungen und Kanzleien. Das Gehwerk wird von einem Gewicht angetrieben, das lange Pendel hat eine Holzstange und eine Linse aus Messing. Das Zifferblatt ist meist aus weißem Email mit schwarzen Ziffern und gebläuten Zeigern, manchmal mit Sekundenzeiger. Gehäuse aus Mahagoni, Nussholz oder Kirsche tragen oft eine kleine Bekrönung aus Holz oder vergoldeter Bronze.
Laterndluhren gehören zu den gesuchten Wiener Großuhren. Ausschlaggebend sind Signatur, Werkqualität, Anzahl der Gewichte und Vollständigkeit. Uhren mit Viertelschlag auf zwei Glocken und drei Gewichten sind seltener als Gehwerke mit einem Gewicht. Originale Verglasung, Emailzifferblatt ohne Sprünge und die zugehörige Pendelstange heben den Wert. Wir prüfen, ob Werk und Kasten zusammengehören; Mariagen mit späteren Gehäusen kommen vor. Auch unsignierte Laterndluhren werden nach Bauweise zugeordnet.
Woran man es erkennt
- Dreiseitig verglaster Kasten
- Gewichtsantrieb und langes Pendel
- Emailzifferblatt mit gebläuten Zeigern
- Mahagoni, Nussholz, Kirsche
- Ein-, Zwei- und Dreigewichter
- Signaturen mit dem Zusatz in Wien
Wiener Laterndluhren verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
Lieber schriftlich? Zum Anfrageformular