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Pendel-, Stand- & Tischuhren

Freischwinger

Federzug-Wanduhren, deren Pendel unter dem offenen Gehäuse frei schwingt.

Freischwinger sind Wanduhren, deren Pendel nicht in einem geschlossenen Kasten hängt, sondern unterhalb des Gehäuses frei sichtbar schwingt. Sie werden nicht von Gewichten, sondern von Zugfedern angetrieben und lassen sich deshalb auch an Stellen aufhängen, wo kein Platz für lange Gewichtsschnüre ist. Ab den 1870er-Jahren fertigten Gustav Becker, Junghans, Kienzle und die Hamburg-Amerikanische Uhrenfabrik Freischwinger in großen Mengen, mit Gehäusen aus Nuss oder Eiche, Zierschnitzerei, Aufsätzen und einer Glastür vor dem Zifferblatt.

Freischwinger sind verbreitet und werden überwiegend nach Gehäusequalität, Schlagwerk und Zustand bewertet. Uhren mit Viertelschlag auf Tonfedern, Jugendstilgehäusen mit Messingeinlagen oder ungewöhnlichen Formen sind gefragter als einfache Modelle. Häufige Mängel sind gebrochene Zugfedern, verbogene Pendelfedern und fehlende Pendellinsen. Wir kontrollieren Werk, Schlagwerk und Gehäuse und erfassen Firmenzeichen und Seriennummern. Auch beschädigte Uhren nehmen wir an, wenn das Werk vollständig ist.

Woran man es erkennt

  • Federzug statt Gewichte
  • Frei sichtbares Pendel
  • Gehäuse aus Nuss und Eiche
  • Stunden- und Viertelschlag
  • Firmenzeichen auf der Rückplatine

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.